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Der Kreislauf der Sucht

Der Kreislauf der Sucht

Bei Suchterkrankungen gibt es unterschiedliche Auffassungen. Bei Gambling Therapy gehen wir davon aus, dass die Spielsucht ein gelerntes Verhalten ist. Dieses Verhalten ist vielleicht von einer anderen Person gelernt worden oder man hat es möglicherweise selbst  entwickelt, aber es tritt nie spontan in der Art einer Krankheit auf. Gelerntes Verhalten kann verlernt werden und durch eine neue erlernte Verhaltensweise ersetzt werden. Sobald das Suchtverhalten bewusst wird, kann man auch die bewusste Entscheidung treffen, eine neue Art der Problembewältigung zu wählen. Es gibt sechs Stadien der Sucht, die nicht unbedingt -  wie unten dargestellt-  in einer linearen Reihenfolge auftreten:

  • vorbewusste Phase – das Problem ist noch nicht erkannt und es gibt keine Motivation für Veränderungen
  • bewusste Phase – der Gedanke taucht auf, ob es möglich oder nötig ist, etwas zu verändern.
  • Entschluss – eine Entscheidung wird getroffen. Veränderungen sind möglich und auch nötig. Ein Plan wird ins Auge gefasst, um das Ziel zu erreichen.
  • Handeln – der Plan wird in konkrete Schritte umgesetzt
  • Absicherung  – der Zugang zu Wettanbietern wird  und eventuell zu Geldquellen wird gsperrt, um den weiteren Erfolg zu sichern
  • Rückfall   - das Suchtverhalten tritt wieder auf und man fällt in die vorbewusste Phase zurück. 

Nicht alle Spielsüchtigen durchlaufen jedes dieser Stadien und auch nicht unbedingt  in dieser Reihenfolge. Von zentraler Bedeutung bei der Űberwindung der Sucht ist die Fähigkeit, bewusste Entscheidungen zu treffen. Um eine Veränderung zu bewirken, muss das Suchtverhalten vom Vorbewussten ins Bewusstsein gebracht werden, wo eine überlegte Entscheidung getroffen werden kann. 

Dies stellt die Auffassung von Gambling Therapy dar und ist nicht unbedingt die persönliche Meinung aller Angestellten, freiwilligen Mitarbeiter und Mitglieder. 

 

Gambling Therapie Theorie der Spielsucht