Sprachen
Die Mobile-App

Der Zyklus der Sucht

Es gibt viele Möglichkeiten, die Spielsucht zu betrachten, aber es ist oft hilfreich, sie als erlerntes Verhalten zu betrachten. Dieses Verhalten wurde möglicherweise von einer anderen Person gelernt oder ist Autodidakt, aber es ist etwas, das nicht spontan so auftritt, wie es eine Krankheit sein könnte.

Dies kann eine nützliche Perspektive sein, denn wenn Spielsucht als erlerntes Verhalten angesehen wird, können Sie sich vorstellen, dass sie auch verlernt und ein neues Verhalten an ihre Stelle gesetzt werden kann.

Sobald wir uns bewusst werden, dass wir spielsüchtig sind, können wir eine bewusste Entscheidung treffen, um Veränderungen in unserem Leben herbeizuführen.

Es kann hilfreich sein, sich in diesen sechs Phasen der Sucht zu befinden. Diese Stadien manifestieren sich nicht notwendigerweise linear, obwohl sie oft aufeinander folgen können:

  1. Vorkontemplativ:
    Das Problem wurde nicht identifiziert und es gibt daher keine Motivation für Veränderungen
  2. Kontemplativ:
    Es entstehen Gedanken darüber, ob Änderungen erforderlich oder möglich sind
  3. Planung:
    Es wird entschieden, dass Änderungen erforderlich und möglich sind – und es werden Pläne gemacht, wie dies geschehen soll
  4. Aktion:
    Pläne werden in die Tat umgesetzt
  5. Instandhaltung:
    Barrieren werden geschaffen, um den anhaltenden Erfolg sicherzustellen
  6. Rückfall:
    Die Sucht greift erneut und das Individuum tritt wieder in die vorkontemplative Phase ein

Nicht alle zwanghaften Spieler werden jede Phase durchlaufen und sie können sie möglicherweise nicht in dieser bestimmten Reihenfolge betreten. Was jedoch bei der Suchterholung jeglicher Art konsistent ist, ist die Kraft bewusster Entscheidungsfindung. Um unser Leben zu verändern, muss eine Sucht aus dem Unbewussten in das Bewusstsein gebracht werden, wo Entscheidungen getroffen werden können, während man „im Bewusstsein“ ist.

Glücksspiel-Therapie Behandlung von Spielsucht